Smoothies werden immer beliebter
Smoothies sind im Trend. Von klassischen Obstsäften unterscheiden sie sich dadurch, dass nicht nur der ausgepresste Fruchtsaft, sondern die ganze Frucht, also auch das Fruchtfleisch verwendet wird. Lediglich auf die Schale und auf das Kerngehäuse wird verzichtet. Dadurch sind Smoothies etwas dickflüssiger als Säfte, dafür aber wesentlich gehaltvoller.
Der Name kommt aus dem Englischen: „Smooth“ bedeutet „fein“, aber auch „cremig“. Basis eines jeden Smoothies ist das Fruchtmark, also das fein pürierte Obst, das dem Getränk die besondere Konsistenz verleiht. Je nach Rezept bzw. Geschmack mischt man es mit Obstsäften oder mit Milch, um ein cremiges, leckeres Getränk zu erhalten. Wer mag, kann durch Würzen besondere Geschmacksnoten erzeugen. Beispielsweise, indem einige Blätter frischer Minze mit püriert werden.
Bananen sind als Zutat der Klassiker, weil sie sich aufgrund ihrer angenehm weichen Konsistenz besonders gut pürieren lassen. Auch Joghurt wird gerne hinzugegeben. Und an heißen Tagen ist ein gut gekühlter Smoothie mit Eiscreme eine Wohltat. Auch Gemüse wie zum Beispiel Karotten, kann eine köstliche Zutat sein. Sportler mixen häufig pulverisierte Nahrungsergänzungsmittel, wie Aufbau-, Vitamin- und Mineralstoffpräparate mit hinein und haben auf diese Weise alles, was sie brauchen unterwegs in Form eines schmackhaften Drinks dabei.
Es gibt eine große Auswahl an Smoothies fertig zu kaufen. Der Markt ist in den letzten Jahren geradezu explodiert. Neben etablierten Obstmarken, wie „Chiquita“, die eigene Smoothies im Angebot haben, sind etliche Anbieter wie „innocent“, „ehrlichtrinken“ oder „true fruits“ hinzugekommen.
„Flüssiges gutes Gewissen“, so titelte der Stern am 3. August 2007. Und genau das ist die Botschaft, die alle Hersteller einhellig zu vermitteln suchen. Auf den ersten Blick ist der fertige Smoothie aus der Flasche eine bequeme Sache, erspart er doch das Schälen und Zerkleinern des Obstes. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. weist allerdings darauf hin, dass die bei manchen Produkten verwandte Aufkonzentrierung durch Wasserentzug nicht optimal ist. Ein guter Smoothie sollte mindestens zu 50 Prozent aus ganzen Früchten oder Gemüse bestehen und ohne Zusatzstoffe oder hinzugefügte Zucker, Aromen oder Konservierungsstoffe auskommen.
Auswahl und Verarbeitung der Früchte sind für die Qualität entscheidend. Letztlich ist ein frisch zubereiteter Smoothie, ganz nach eigenem Geschmack, kaum zu toppen. Man weiß, was drin ist und der Aufwand ist gering. Ein Stabmixer reicht aus, um aus saftigen Früchten oder Gemüse im Handumdrehen ein tolles Püree zu machen, das als Basis eines erfrischenden Drinks ideal ist. Außerdem läßt sich durch Selbermachen eine Menge Geld sparen. Denn fertige Smoothies sind vergleichsweise teuer.
So schrieb denn auch die FAZ in ihrem Beitrag über Smoothies vom 8. April 2008: „So etwas aber ist seit der Erfindung des Mixers einfach und preiswert zu Hause herzustellen.“
Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Und wer Anregungen braucht, für den gibt es eine Fülle von Rezeptvorschlägen unter
